Ferromatik Milacron

K-TEC 40-155

K-TEC 155

K-TEC 40-155

Immer stärker zeigt sich ein Trend zu hoch produktiven Werkzeugen mit vielen Kavitäten und zu Etagen- und Drehformen – die K-TEC-Maschinen müssen daran nicht umständlich angepasst werden, sie sind von vornherein darauf ausgelegt.

Schließeinheit

Die Schließeinheit der K-TEC-Baureihe ist in Drei-Platten-Bauweise mit Zentralauswerfer konstruiert. Ein weiterer Vorteil: Die großen Formeinbauräume mit Holmrahmen von 320x320 bis 560x560 mm und die schulterlosen, nicht vorgespannten, induktivgehärteten und geschliffenen Säulen, die sich einfach ziehen lassen. Zwei separate Fahrzylinder realisieren die Öffnungs- und Schließbewegungen. Der Druckbolzen ist als Verbindungselement zwischen beweglicher Aufspannplatte und Schließkolben ausgeführt. Dadurch wird die Schließkraft zentrisch eingeleitet. Durch die jederzeit mögliche Änderung der Druckbolzenlänge entsteht zusätzliche Variabilität für die Veränderung der Werkzeugeinbauhöhe.

Spritzeinheit

Die Spritzeinheit der K-TEC 40 bis 155 arbeitet mit zwei parallel liegenden Einspritzzylindern und einem in der Mitte angeordneten Hydromotor für den direkten Schneckenantrieb. Das macht sie ausgesprochen kompakt und sorgt für eine extrem kurze Bauform – schließlich ist auch der Platzbedarf für eine Spritzgießmaschine ein wichtiges Kriterium. Zum reibungslosen Betrieb tragen die stabilen Linearführungen bei. Durch das große Schussvolumen und die hohen Einspritzdrücke sind die Maschinen für eine breite Palette von Anwendungen einsetzbar.

Die gesamte Spritzeinheit lässt sich für wartungsfreundliches Arbeiten an der Schnecke ausschwenken. Der Schneckenzylinder kann innerhalb von Minuten nach oben entnommen und ausgewechselt werden.

Konsequente Modulbauweise bietet viele Vorteile, zum Beispiel bei der Zusammenstellung der Spritzeinheit. Neben den Standard- und Mischteilschnecken gibt es Barriereschnecken für Hochleistungsanwendungen in Sonderlängen bis zu L/D=25. Immer öfter kommt der elektrische Schneckenantrieb als Option zum Einsatz.

Antrieb

Speicher oder Pumpe – die Anwendung bestimmt das Antriebskonzept der Hydraulik. Je mehr Leistung und Dynamik für eine bestimmte Anwendung notwendig ist, desto sinnvoller ist der Einsatz einer großvolumigen Speicherhydraulik. Die in der S-Version installierten Hydraulikspeicher erlauben serienmäßig viele Parallelfunktionen. Das garantiert kurze Zykluszeiten und ist daher unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten mehr als interessant. Für schnell laufende Spritzgießteile sind zusätzlich Speicherladepumpen integrierbar.

MOSAIC Steuerung

Die nutzerfreundliche und ergonomische MOSAIC Bedieneroberfläche wurde entwickelt, um den Maschinenführer von der einfachen Produktionsanforderung bis zur komplexen Maschineneinrichtung und Optimierung zu unterstützen. Ein Wizard (Zauberer) führt Sie Schritt für Schritt durch Einrichtungs- und Programmiermodus. Die Kontrolleinheit nutzt Netzwerktechnik nach neuestem Stand für einfachen und schnellen Datentransfer. Alle Prozesse werden grafisch dargestellt und erleichtern so die weitere Optimierung. MOSAIC bietet:

 

  • Intuitive Bedienung auf großzügigem 15 Zoll Farb-Touchscreen-Terminal mit Schwenkarm: Stressfreies Arbeiten mit natürlichen Bewegungsabläufen
  • Grafische Menüsteuerung
  • Alle Seiten in maximal zwei Klicks erreichbar
  • Online Hilfe zur Optimierung der Parameter
  • Bedientasten mit Direktfunktion
  • Frei wählbare Werkzeugfolge
  • Höchst detaillierte Prozessüberwachung mit Angabe von Toleranzen, Minimalwert, Maximalwert, Mittelwertberechnung und Standardabweichung
  • Echtzeit-Diagramme und -Grafiken zur Darstellung des präzisen Formungsprozesses und „hautnahe“ Kontrollmöglichkeiten des Produktionszyklus
  • Einfache Datenspeicherung und Führung der Maschineneinstellung
  • Ethernet-Schnittstelle
  • USB Memorystick zum Speichern von Werkzeugdaten, Screenshots und Exportberichtsdaten
  • Mehrfachzugangskontrolle per Passwort zum Schutz sensibler Parameter
  • Getrennte Datensätze für Einrichtung sowie Optimierung während der Bedienung
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